Freie 90 Tage Qualifikationszeitraum im Casino Schweiz

Updated September 2026
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Entscheidend sind Bonus, Umsatzfaktor und die Spielanteile, die laut Aktionsbedingungen für die Berechnung berücksichtigt werden.

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Was bedeutet ein 90-tägiger Qualifikationszeitraum im Casino?

Ein 90-tägiger Qualifikationszeitraum bezeichnet eine festgelegte Phase, in der die Bedingungen einer Casino-Aktion erfüllt werden müssen. Entscheidend ist nicht, wie lange ein Konto besteht, sondern welcher Zeitraum für die qualifizierenden Einsätze gilt. Der Bonus wird dabei mit einer Umsatzbedingung verbunden. Diese Bedingung legt fest, welcher Betrag insgesamt eingesetzt werden muss, bevor die Aktion als erfüllt gilt.

Der Begriff „qualifizierend“ beschreibt den Teil des Spiels, der für diese Berechnung berücksichtigt wird. Nicht jeder Kontostand und nicht jede Bewegung auf dem Spielerkonto erfüllt automatisch die Umsatzbedingung. Massgeblich ist vielmehr der im Bonus festgelegte Rechenweg. Deshalb musst du zuerst klären, ob der Umsatzfaktor nur auf den Bonus oder auf Bonus und Einzahlung angewendet wird.

Der Zeitraum ist keine Umsatzbedingung

Die Angabe von 90 Tagen beschreibt zunächst nur die verfügbare Zeit. Sie sagt noch nicht, wie hoch der erforderliche Umsatz ist. Dafür sind mindestens zwei weitere Angaben notwendig:

Ein Zeitraum von 90 Tagen kann deshalb bei zwei Aktionen zu völlig unterschiedlichen Anforderungen führen. Bei einem kleineren Bonus und einem niedrigeren Faktor entsteht ein anderer Zielbetrag als bei einem höheren Bonus oder einer Berechnung auf die gesamte Startsumme. Die Dauer verändert nicht die mathematische Höhe des Umsatzes. Sie bestimmt nur, bis wann der erforderliche Betrag erreicht sein muss.

Diese Übersicht hilft dabei, Anbieter im Hinblick auf den freien 90-Tage-Qualifikationszeitraum in Schweizer Online-Casinos 2026 anhand ihrer bekannten ESBK-Konzession einzuordnen. Die Lizenzangaben bieten dabei einen klaren regulatorischen Bezugspunkt.

1
Casino777.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Davos Casino777.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Davos aufgeführt. Damit ist der Anbieter im Schweizer Lizenzkontext verankert.

2
Swiss4Win.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Lugano Swiss4Win.ch verfügt laut den vorliegenden Angaben über eine ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Lugano. Der Anbieter ist damit einer konzessionierten Schweizer Spielstätte zugeordnet.

3
SwissCasinos.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Zürichsee AG (Pfäffikon) SwissCasinos.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung der Casino Zürichsee AG in Pfäffikon gelistet. Hervorgehoben wird damit die Verbindung zu einem konkret benannten Schweizer Konzessionsinhaber.

4
StarVegas.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casino Interlaken StarVegas.ch wird mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casino Interlaken geführt. Das macht den Anbieter für Leser interessant, die auf den regulatorischen Bezug zur Schweiz achten.

5
MyCasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Luzern MyCasino.ch ist durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Luzern ausgewiesen. Die Lizenzangabe ordnet den Anbieter dem Schweizer Konzessionsrahmen zu.

6
Pasino.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E, Casino du Lac Meyrin Pasino.ch verfügt über die ESBK-Konzessionserweiterung Nr. 2023-B-14-E für das Casino du Lac Meyrin. Die konkrete Konzessionsnummer und der benannte Standort geben dem Eintrag einen klaren regulatorischen Bezug.

7
CasiNeo.ch

Lizenz: ESBK — Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E, Casinò Locarno CasiNeo.ch ist mit der ESBK-Online-Konzession Nr. 2023-B-10-E des Casinò Locarno aufgeführt. Besonders auffällig ist damit die ausdrücklich genannte Online-Konzession.

8
7Melons.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Bern 7Melons.ch wird mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Bern gelistet. Der Eintrag ist dadurch eindeutig dem Schweizer Konzessionsumfeld zugeordnet.

9
Admiral.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Casinò Mendrisio Admiral.ch ist mit einer ESBK-Konzessionserweiterung des Casinò Mendrisio verbunden. Damit liegt für den Anbieter ein konkreter Bezug zu einer Schweizer konzessionierten Spielstätte vor.

10
Jackpots.ch

Lizenz: ESBK — Konzessionserweiterung Grand Casino Baden Jackpots.ch wird durch eine ESBK-Konzessionserweiterung des Grand Casino Baden charakterisiert. Die angegebene Konzession bildet den wesentlichen Anhaltspunkt für seine Aufnahme in die Übersicht.

Das lässt sich als einfache Trennung verstehen:

Umsatzanforderung = Berechnungsbasis × Umsatzfaktor

Die Berechnungsbasis ist entweder der Bonusbetrag allein oder die Summe aus Einzahlung und Bonus. Erst wenn diese Grundlage feststeht, kann der erforderliche Umsatz berechnet werden.

Umsatz auf den Bonusbetrag: 30x B

Bei der Schreibweise 30x B steht das „B“ für den Bonus. In diesem Modell wird nur der Bonusbetrag mit dem Faktor multipliziert. Die Einzahlung gehört nicht zur Berechnungsbasis.

Bei einem Bonus von CHF 100 ergibt sich folgende Rechnung:

CHF 100 × 30 = CHF 3’000

Du musst in diesem Beispiel also insgesamt CHF 3’000 an qualifizierendem Einsatz erreichen. Die Einzahlung wird nicht zusätzlich in die Umsatzsumme aufgenommen. Ein Profilbericht beschreibt dieses Modell ausdrücklich als Umsatz auf den Bonusbetrag. Die gleiche Rechnung wird auch in einer weiteren Darstellung genannt: Ein Bonus von CHF 100 mit 30-fachem Umsatz entspricht einem erforderlichen Umsatz von CHF 3’000.

Der Ausdruck „insgesamt“ bedeutet dabei nicht, dass CHF 3’000 verloren gehen müssen. Er bezeichnet die Summe der Einsätze, die während der gültigen Aktionsphase berücksichtigt werden. Ein Einsatz kann dabei aus dem verfügbaren Spielguthaben erfolgen. Für die Berechnung zählt der qualifizierte Einsatz, nicht die blosse Einzahlung auf das Konto.

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Wichtig ist auch die Unterscheidung zwischen Einsatz und Verlust. Wenn du einen Betrag setzt und ein Teil davon als Gewinn zurückkommt, kann dieser Gewinn erneut eingesetzt werden. Für die Umsatzrechnung ist nicht nur die ursprüngliche Einzahlung ausschlaggebend, sondern die Summe der Einsätze, die nach den Bonusregeln als qualifizierend gelten. Welche Spiele und Spielarten dabei berücksichtigt werden, gehört in die konkreten Aktionsbedingungen.

Umsatz auf Einzahlung und Bonus: 30x B+D

Die Schreibweise 30x B+D beschreibt eine andere Berechnungsgrundlage. Das „B“ steht für den Bonus, „D“ für die Einzahlung. In diesem Modell wird der Umsatzfaktor auf beide Beträge angewendet.

Nimmst du eine Einzahlung von CHF 100 vor und erhältst einen Bonus von CHF 100, beträgt die Berechnungsbasis CHF 200. Bei einem Faktor von 30 ergibt sich:

(CHF 100 + CHF 100) × 30 = CHF 6’000

Für dieses konkrete Beispiel werden in einem einzelnen Profilbericht CHF 6’000 als erforderlicher Umsatz genannt. Diese Zahl darf nicht auf jedes Angebot mit 30x übertragen werden. Sie gilt für die genannte Kombination aus Einzahlung, Bonus und der Berechnung B+D. Ein Angebot mit 30x B verwendet dagegen nur den Bonusbetrag als Grundlage und führt bei einem Bonus von CHF 100 zu CHF 3’000 Umsatz.

Umsatzmodelle verstehen

In diesem Abschnitt wird der Unterschied zwischen der Umsatzberechnung auf den Bonusbetrag und der Berechnung auf Einzahlung plus Bonus erläutert.

Der Unterschied zwischen beiden Modellen beträgt somit nicht lediglich eine andere Bezeichnung. Bei gleichem Bonus und gleicher Einzahlung verdoppelt sich die Berechnungsbasis, wenn neben dem Bonus auch die Einzahlung einbezogen wird. Ob diese Regel gilt, muss aus den Bonusbedingungen eindeutig hervorgehen. Die Angabe „30x“ allein reicht nicht aus.

Warum die Schreibweise genau gelesen werden muss

Umsatzfaktoren wirken auf den ersten Blick leicht verständlich. Der entscheidende Punkt steht jedoch oft direkt hinter dem Faktor. Ein Angebot mit „30x“ beantwortet noch nicht die Frage, welcher Betrag multipliziert wird. Erst die Ergänzung zeigt, ob nur der Bonus oder auch die Einzahlung einbezogen wird.

Für die Prüfung eines Angebots kannst du die Angaben in dieser Reihenfolge lesen:

  1. Bonusbetrag feststellen: Wie hoch ist der Bonus, der tatsächlich gutgeschrieben wird?
  2. Einzahlung prüfen: Wird eine Einzahlung vorausgesetzt und fliesst sie in die Berechnung ein?
  3. Berechnungsbasis identifizieren: Steht dort „B“ oder „B+D“?
  4. Faktor anwenden: Multipliziere die festgelegte Basis mit dem angegebenen Umsatzfaktor.
  5. Qualifizierenden Betrag abgleichen: Prüfe, ob die Einsätze nach den Spiel- und Aktionsregeln zählen.

Diese Reihenfolge verhindert einen typischen Rechenfehler: den Faktor automatisch auf Einzahlung und Bonus anzuwenden, obwohl die Bedingungen nur den Bonus nennen. Der umgekehrte Fehler ist ebenfalls möglich. Wer bei B+D nur den Bonus multipliziert, unterschätzt den erforderlichen Umsatz.

Beispiel mit 35-fachem Umsatz

Ein weiterer klarer Rechenfall ist ein Bonus von CHF 100 mit einem Umsatzfaktor von 35. Wenn der Faktor auf den Bonusbetrag angewendet wird, lautet die Rechnung:

CHF 100 × 35 = CHF 3’500

Der erforderliche qualifizierte Einsatz beträgt in diesem Beispiel CHF 3’500. Auch hier ist die Berechnungsbasis entscheidend. Die Zahl lässt sich nur dann verwenden, wenn die Bedingungen tatsächlich den Bonusbetrag als Grundlage nennen. Würde ein Angebot zusätzlich die Einzahlung einbeziehen, müsste die Rechnung mit der Summe aus Einzahlung und Bonus durchgeführt werden.

Die Beispiele mit 30x und 35x zeigen deshalb zwei verschiedene Ebenen der Prüfung. Der Faktor bestimmt die Multiplikation. Die Kennzeichnung der Basis bestimmt, welcher Betrag überhaupt multipliziert wird.

Was „qualifizierter Einsatz“ technisch bedeutet

Ein qualifizierter Einsatz ist ein Einsatz, der nach den Regeln der Aktion in die Umsatzberechnung einfliesst. Der Kontostand allein erzeugt keinen Umsatz. Auch eine Einzahlung erfüllt die Umsatzbedingung nicht automatisch, wenn die Aktion eine Berechnung auf tatsächlich gesetzte Beträge verlangt.

Der erforderliche Umsatz wird schrittweise aufgebaut. Setzt du einen Betrag, wird dieser nach den anwendbaren Regeln dem bisherigen qualifizierten Umsatz zugerechnet. Nach jedem weiteren qualifizierten Einsatz wächst die bereits erfüllte Summe. Sobald die berechnete Zielsumme erreicht ist, gilt die Umsatzseite der Aktion als erfüllt, sofern keine andere Bedingung entgegensteht.

Diese Erklärung betrifft nur den Rechenmechanismus. Sie sagt nicht, dass jede Spielrunde automatisch berücksichtigt wird. Bonusbedingungen können die Anrechenbarkeit einzelner Spiele oder Einsatzarten unterschiedlich behandeln. Für die mathematische Berechnung musst du daher zwei Fragen getrennt halten:

Die erste Frage beantwortest du mit Berechnungsbasis und Faktor. Die zweite ergibt sich aus den konkreten Aktionsregeln.

Der 90-Tage-Zeitraum als Frist für die Zielsumme

Innerhalb eines 90-tägigen Qualifikationszeitraums bleibt die errechnete Zielsumme unverändert. Bei 30x B und einem Bonus von CHF 100 sind es CHF 3’000. Bei 30x B+D mit einer Einzahlung von CHF 100 und einem Bonus von CHF 100 sind es im genannten Beispiel CHF 6’000. Bei einem Bonus von CHF 100 mit 35-fachem Umsatz sind es CHF 3’500, sofern der Bonus allein die Berechnungsbasis bildet.

Die verbleibende Zeit verändert diese Beträge nicht. Sie zeigt nur, wie lange die qualifizierenden Einsätze noch gesammelt werden können. Wird die Zielsumme innerhalb des festgelegten Zeitraums erreicht, ist die Umsatzbedingung rechnerisch erfüllt. Wird sie nicht erreicht, kann die Aktion nach den dafür geltenden Bedingungen verfallen. Die genaue Folge hängt von den vollständigen Bonusregeln ab und sollte nicht aus dem Faktor allein abgeleitet werden.

Ein langer Zeitraum bedeutet daher nicht automatisch einen niedrigeren Umsatz. Er verteilt lediglich dieselbe mathematische Anforderung auf eine längere Phase. Umgekehrt macht ein kürzerer Zeitraum den Faktor nicht höher, kann aber die praktische Erfüllung erschweren, weil weniger Zeit für die erforderlichen qualifizierten Einsätze bleibt.

Wichtige Prüfung

Der Umsatzfaktor muss immer korrekt mit der entsprechenden Berechnungsbasis multipliziert werden.

Ein prüfbares Rechenmuster

Für ein Angebot mit einem Bonusbetrag von (B), einer Einzahlung von (D) und einem Umsatzfaktor (x) kannst du zwei Grundmodelle unterscheiden:

Modell 1: Bonusbetrag allein

Umsatz = B × x

Bei CHF 100 Bonus und 30x:

CHF 100 × 30 = CHF 3’000

Modell 2: Einzahlung plus Bonus

Umsatz = (D + B) × x

Bei CHF 100 Einzahlung, CHF 100 Bonus und 30x:

(CHF 100 + CHF 100) × 30 = CHF 6’000

Diese Formeln sind keine Schätzung. Sie zeigen, wie die jeweilige in den Bedingungen genannte Grundlage verarbeitet wird. Der kritische Schritt liegt deshalb vor der Multiplikation: Du musst feststellen, ob der Anbieter „B“ oder „B+D“ verwendet.

Abgrenzung zu anderen Bonusangaben

Nicht jede Bonusaktion ist nach demselben Schema aufgebaut. Ein Faktor kann sich auf den Bonusbetrag, auf Einzahlung und Bonus oder auf eine ausdrücklich definierte andere Grundlage beziehen. Auch Freispielgewinne können in einem eigenen Abschnitt geregelt sein. Solche Zusatzregeln dürfen nicht stillschweigend in die Rechnung eines reinen Einzahlungsbonus übernommen werden.

Für den hier betrachteten Qualifikationszeitraum ist daher eine saubere Trennung erforderlich:

Erst das Zusammenspiel dieser Angaben beschreibt die tatsächliche Anforderung. Der Ausdruck „90 Tage“ allein liefert keine Aussage darüber, ob CHF 3’000, CHF 3’500, CHF 6’000 oder ein anderer Betrag erforderlich ist. Diese Summe ergibt sich erst aus dem Bonusbetrag, dem Faktor und der ausdrücklich genannten Berechnungsmethode.

Freie 90 Tage beim Casino-Bonus in der Schweiz 2026: Bedingungen genau prüfen

Ein Zeitraum von 90 Tagen klingt bei einem Casino-Bonus zunächst eindeutig: Du hast drei Monate Zeit, eine Aktion zu nutzen oder die geforderten Umsatzbedingungen zu erfüllen. Der Ausdruck kann jedoch mehrere Dinge bedeuten. Entscheidend ist, ob sich die Frist auf die Aktivierung des Bonus, auf die Einzahlung, auf Freispiele oder tatsächlich auf den erforderlichen Umsatz bezieht. Ein kostenloser Qualifikationszeitraum bedeutet daher nicht automatisch, dass alle übrigen Bedingungen entfallen.

Bei einem Angebot für den Schweizer Markt solltest du die Bonusseite und die vollständigen Bedingungen gemeinsam lesen. Die Werbeaussage beschreibt häufig nur den Zeitraum. Für die praktische Beurteilung brauchst du zusätzlich Angaben zum Umsatzfaktor, zur Berechnungsgrundlage, zur Mindesteinzahlung, zu den zugelassenen Spielen, zur Identitätsprüfung und zum Verfall.

Was „freie 90 Tage“ tatsächlich abdecken können

Der Ausdruck „freie 90 Tage“ ist keine eigenständige Bonuskategorie. Er kann bedeuten, dass der Anbieter für die Qualifikation einen langen Zeitraum einräumt. Er kann aber auch lediglich eine werbliche Bezeichnung für eine Promotion sein, deren Bonusbetrag, Freispiele oder Gewinne an weitere Bedingungen gebunden sind.

Prüfe deshalb zuerst, welcher Zeitpunkt den Zeitraum startet:

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ein Bonus bereits verfallen kann, bevor du von einem scheinbar langen Zeitraum Gebrauch machst. Eine Frist von 90 Tagen nützt dir nicht, wenn die Bonusbedingungen eine frühere Aktivierung oder eine kürzere Teilfrist für einzelne Bestandteile vorsehen.

Auch die Bezeichnung „qualifizierender Zeitraum“ sollte genau gelesen werden. Sie kann sich auf die Zeit beziehen, in der eine Einzahlung oder ein bestimmtes Spielverhalten für eine Promotion berücksichtigt wird. Daraus folgt nicht automatisch, dass die Auszahlung ebenfalls während dieses Zeitraums möglich ist. Für die Auszahlung können die Erfüllung der Umsatzbedingungen, eine Identitätsverifizierung und weitere Kontrollen erforderlich sein.

Frist, Ablauf und Verfall getrennt betrachten

Ein Anbieter kann mehrere Fristen gleichzeitig verwenden. Eine Promotion kann beispielsweise einen Teilnahmezeitraum, eine Frist für die Einzahlung, eine Frist für Freispiele und eine Umsatzfrist enthalten. Diese Fristen sind nicht austauschbar.

Eine Auswertung eines spezialisierten Bonusüberblicks nennt für Umsatzfristen je nach Bonus 7, 14 bis 21 oder 30 Tage; 60 Tage und mehr werden dort als selten bezeichnet. Diese Angabe ist eine Beschreibung dieses Überblicks und keine verbindliche Marktregel. Ein Angebot mit 90 Tagen würde deshalb besonders sorgfältig geprüft werden müssen: Du solltest feststellen, ob die 90 Tage wirklich für den Umsatz gelten oder nur für die Teilnahme an der Aktion.

Eine weitere Einschätzung aus einer spezialisierten Bonusbewertung bezeichnet 7 bis 14 Tage als faire Gültigkeitsdauer eines Bonus und eine Frist von 24 Stunden als unangemessen kurz. Auch das ist eine Bewertung der betreffenden Quelle, keine gesetzliche Vorgabe. Für dich bleibt die konkrete Anbieterregel massgeblich.

Achte in den Bedingungen auf Formulierungen wie:

Nach Ablauf der Gültigkeitsfrist können Bonus und zugehörige Gewinne annulliert werden, während deine Einzahlung bestehen bleibt. Dieser Unterschied sollte ausdrücklich genannt sein. Ein Verfall des Bonus bedeutet nicht automatisch, dass die Einzahlung ebenfalls verschwindet. Er kann aber den Zugriff auf den Bonusbetrag und auf daran geknüpfte Gewinne beenden.

„Umsatzfrei“ bedeutet nicht bedingungsfrei

Ein Bonus ohne Umsatzbedingungen wird als „Umsatzfrei“ bezeichnet. Nach der Darstellung eines spezialisierten Bonusüberblicks können bei einem solchen Angebot der Bonus und damit erzielte Gewinne ohne Mindestumsatz ausgezahlt werden. Diese Aussage beschreibt das dort verwendete Modell. Sie ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Bedingungen eines Anbieters.

Auch ein als umsatzfrei beworbener Bonus kann an andere Voraussetzungen gebunden sein. Prüfe insbesondere:

Die Bezeichnung „ohne Umsatzbedingungen“ beantwortet nur die Frage nach dem Mindestumsatz. Sie sagt nichts über die Herkunftsprüfung, die Kontoberechtigung oder die Auszahlungsabwicklung aus. Ebenso wenig beweist sie, dass jede Spielart gleich behandelt wird.

Mindesteinzahlung und Teilnahmeberechtigung

Bei einem einzahlungsgebundenen Willkommensbonus musst du prüfen, welcher Einzahlungsbetrag die Aktion auslöst. Eine Werbeanzeige kann einen Bonusbetrag nennen, ohne klar hervorzuheben, dass erst eine bestimmte Einzahlung zur Teilnahme berechtigt. Fehlt diese Angabe oder steht sie nur in den vollständigen Bedingungen, ist die Werbung für eine finanzielle Entscheidung nicht ausreichend.

Die Mindesteinzahlung sollte in derselben Währung angegeben sein, in der dein Spielerkonto geführt wird. Kontrolliere ausserdem, ob mehrere Einzahlungen zusammengezählt werden oder ob nur eine einzelne Transaktion zählt. Ohne eine klare Regel lässt sich nicht sicher feststellen, wann die Qualifikation beginnt.

Ein Bonusangebot ohne Einzahlung richtet sich nach den vorliegenden Bonusregeln nur an neue Konten. Solche Angebote können ausserdem auf einen Haushalt, ein Gerät oder eine IP-Adresse beschränkt sein. Ein zweites Konto kann daher nicht automatisch eine weitere Teilnahme ermöglichen. Mehrfachkonten können zum Ausschluss von Bonus und Gewinnen führen, wenn die Bedingungen diese Beschränkung enthalten.

Risikowarnung

Ein einziger Einsatz über CHF 5 kann den gesamten Bonus und alle daraus resultierenden Gewinne annullieren.

Mehrere Boni sind unter Umständen nicht kombinierbar. Eine aktive Promotion kann die Teilnahme an einer anderen Aktion ausschliessen. Deshalb solltest du vor der Aktivierung feststellen, ob bereits ein Bonus aktiv ist und ob die neue Aktion diesen ersetzt, blockiert oder erst nach seiner Beendigung verfügbar wird.

Identitätsprüfung vor der Auszahlung

Eine Auszahlung ist erst nach erfolgter Identitätsverifizierung möglich. Die Verifizierung ist daher kein nebensächlicher Schritt, den du erst nach dem Abschluss der Umsatzbedingungen berücksichtigen solltest. Wenn die Prüfung noch aussteht, kann die Auszahlung zurückgehalten werden, obwohl der Bonuszeitraum beendet oder die Umsatzbedingung erfüllt ist.

Für die Prüfung des Angebots bedeutet das: Lies nach, ob der Anbieter die Identität bereits bei der Kontoeröffnung, vor der Bonusaktivierung oder erst vor der Auszahlung kontrolliert. Der genaue Ablauf kann für die Planung relevant sein. Ein langer Qualifikationszeitraum verändert diese Voraussetzung nicht.

Für Online-Spielerkonten in der Schweiz gilt zusätzlich: Ein Konto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden. Für alle Casinospiele und Online-Spiele gilt eine Altersgrenze von 18 Jahren. Der Zugang zu Online-Casinos ist Personen unter 18 Jahren verboten.

Bonusprüfung

Schweizer Markt und Konzession

Online-Spielbankenspiele dürfen in der Schweiz nur von konzessionierten Schweizer Spielbanken angeboten werden. Die Eidgenössische Spielbankenkommission, kurz ESBK, wird als Konzessionsbehörde für inländische Schweizer Casinos genannt. Nur Betreiber mit einer Konzession für eine stationäre Spielbank können eine Konzessionserweiterung für den Online-Betrieb beantragen.

Ein Bonus mit 90 Tagen ist deshalb nicht losgelöst vom Anbieter zu beurteilen. Die Bonusbedingungen können noch so ausführlich sein; sie ersetzen keine Berechtigung für das Online-Angebot. Autorisierte Casino-Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung der ESBK geführt. Die Lizenznummer eines lizenzierten Online-Glücksspielportals befindet sich normalerweise im Fussbereich der Website. Schweizer Online-Casinos müssen eine .ch-Domain besitzen.

Diese Prüfung beantwortet eine andere Frage als die Bonusprüfung. Die ESBK-Aufstellung betrifft die Berechtigung des Betreibers. Die Bonusseite betrifft die Bedingungen der Promotion. Für eine sachgerechte Entscheidung brauchst du beides: den Status des Angebots und die konkrete Regelung des Bonus.

Welche Angaben vor der Aktivierung sichtbar sein müssen

Die Bonusbedingungen sollten klar und verständlich angeben, wie der Umsatzfaktor berechnet wird, wie lange die Promotion gilt und welche Mindesteinzahlung erforderlich ist. Besonders wichtig ist die Angabe, ob der Umsatzfaktor nur auf den Bonus oder auf Bonus plus Einzahlung angewendet wird.

Ein Anbieter sollte ausserdem offenlegen, ob bestimmte Spiele oder Tischspielvarianten vom Bonusumsatz ausgeschlossen sind. Die Spielauswahl wird hier nicht im Einzelnen bewertet; für die Fristenprüfung genügt die Feststellung, dass ein langer Zeitraum nicht hilft, wenn ein grosser Teil der Spielaktivität nicht angerechnet wird.

Bei Freispielen musst du zusätzlich prüfen, ob deren Gewinne in den Umsatzbedingungen enthalten sind und ob eine eigene maximale Auszahlung gilt. Die Bonusbedingungen sollten angeben, ob Gewinne aus Freispielen oder aus einem Bonus ohne Einzahlung begrenzt sind und welche maximale Auszahlung möglich ist.

Freispiele können ausserdem nur innerhalb einer kurzen Frist von 24 bis 72 Stunden nutzbar sein. Diese Frist kann neben dem 90-Tage-Zeitraum bestehen. Wenn die Freispiele nach ihrer eigenen Frist verfallen, bleiben sie nicht automatisch bis zum Ende des Qualifikationszeitraums verfügbar.

Gewinn aus Freispielen

Die Gewinne aus Freispielen unterliegen oft separaten Umsatzregeln und Fristen.

Einsatzlimit und andere Ausschlussregeln

Zu den besonders einschneidenden Bedingungen gehört eine Regel, nach der ein einzelner Einsatz über CHF 5 den gesamten Bonus und die daraus resultierenden Gewinne annullieren kann. Diese Vorgabe muss vor der Teilnahme bekannt sein, weil bereits ein einzelner Einsatz die gesamte Bonusposition gefährden kann.

Die Regel ist unabhängig davon, ob der Qualifikationszeitraum kurz oder lang ist. Ein längerer Zeitraum reduziert nicht das Risiko eines Regelverstosses. Vor der Aktivierung solltest du deshalb prüfen, ob ein maximaler Einzeleinsatz festgelegt ist und ob er für alle Spiele, Bonusphasen und Freispiele gleich gilt.

Ebenso solltest du kontrollieren, ob der Anbieter bestimmte Spielvarianten, Funktionen oder Einsätze aus der Promotion ausschliesst. Eine klare Darstellung muss erkennen lassen, was als qualifizierender Umsatz gilt und welche Aktivität nicht berücksichtigt wird.

Cashback ist ein anderes Bonusmodell

Cashback darf nicht automatisch wie ein 90-Tage-Bonus behandelt werden. Nach einer spezialisierten Bonusbewertung kann Cashback als wöchentliches Cashback von 10 % auf Nettoverluste bis zu einem definierten Limit angeboten werden, häufig ohne oder mit niedriger Umsatzpflicht. Diese Beschreibung stammt aus der genannten Bewertung und ist keine allgemeine Regel für alle Schweizer Angebote.

Bei Cashback solltest du daher andere Fragen stellen:

Ein Cashback kann zeitlich wiederkehrend organisiert sein, während ein Willkommensbonus an eine einzelne Einzahlung gekoppelt ist. Die Bezeichnung „freie 90 Tage“ sagt über ein Cashback-Angebot daher nur dann etwas aus, wenn die Bedingungen den Zeitraum ausdrücklich mit der Cashback-Berechnung verbinden.

Praktische Prüfung vor der Teilnahme

Eine nüchterne Prüfung lässt sich in einer festen Reihenfolge durchführen:

  1. Anbieter feststellen: Prüfe, ob das Online-Casino zu den konzessionierten Schweizer Spielbanken gehört und in der amtlichen Aufstellung der ESBK geführt wird.
  2. Teilnahmegebiet lesen: Stelle sicher, dass dein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt in der Schweiz die Teilnahme erlaubt.
  3. Altersvoraussetzung beachten: Die Teilnahme ist nur ab 18 Jahren zulässig.
  4. Startpunkt der Frist bestimmen: Notiere, ob die 90 Tage mit Einzahlung, Aktivierung, Gutschrift oder Registrierung beginnen.
  5. Fristinhalt klären: Prüfe, ob sich der Zeitraum auf Umsatz, Freispiele, Einzahlung oder die gesamte Promotion bezieht.
  6. Mindesteinzahlung prüfen: Suche nach dem erforderlichen Einzahlungsbetrag und der Regel für mehrere Einzahlungen.
  7. Berechnungsgrundlage lesen: Kontrolliere, ob der Umsatzfaktor nur den Bonus oder Bonus plus Einzahlung betrifft.
  8. Ausschlüsse feststellen: Lies die Spiel- und Einsatzregeln sowie die Vorgabe zum maximalen Einzeleinsatz.
  9. Verfall prüfen: Kläre, wann Bonus, Freispiele und zugehörige Gewinne annulliert werden.
  10. Auszahlungsvoraussetzungen prüfen: Stelle fest, ob vor einer Auszahlung eine Identitätsverifizierung verlangt wird.
  11. Kombinationen kontrollieren: Prüfe, ob eine aktive Promotion die Teilnahme an einer weiteren Aktion ausschliesst.
  12. Freigabe erst danach: Aktiviere den Bonus erst, wenn die Bedingungen gespeichert oder eindeutig dokumentiert sind.

Diese Reihenfolge verhindert, dass du die auffällige Zahl von 90 Tagen mit der tatsächlichen Nutzbarkeit des Angebots verwechselst. Ein freier Zeitraum kann grosszügig wirken, während eine kurze Teilfrist, ein Einzelausschluss oder eine fehlende Verifizierung die Auszahlung trotzdem beeinflusst.

Entscheidend ist daher nicht allein, wie viele Tage ein Casino nennt. Entscheidend ist, welche Handlung innerhalb dieser Tage erlaubt oder erforderlich ist, wann der Zeitraum beginnt, welche Regeln währenddessen gelten und was nach seinem Ablauf mit Bonus, Freispielen und Gewinnen geschieht.

Welche Spiele zählen beim 90-Tage-Qualifikationszeitraum?

Bei einem 90-Tage-Qualifikationszeitraum zählt nicht jeder Einsatz gleich. Entscheidend ist die Spielgewichtung, die in den Bonusbedingungen festgelegt wird. Ein Einsatz kann vollständig zum geforderten Umsatz beitragen, teilweise angerechnet werden oder vollständig ausgeschlossen sein. Die Frist beschreibt daher nur den verfügbaren Zeitraum. Ob du das Ziel tatsächlich erreichst, hängt zusätzlich davon ab, welche Spiele du nutzt und welcher Teil jedes Einsatzes angerechnet wird.

Spielgewichtung statt blosser Anzahl der Einsätze

Eine Gewichtung von 100 % bedeutet, dass der qualifizierte Einsatz vollständig in die Umsatzberechnung eingeht. Setzt du beispielsweise CHF 10 an einem Spiel mit voller Gewichtung, werden CHF 10 für den Bonusumsatz berücksichtigt. Bei einer Gewichtung von 20 % würden aus demselben Einsatz CHF 2 qualifizierter Umsatz. Bei einer Gewichtung von 0 % verändert der Einsatz den Fortschritt überhaupt nicht.

Die konkrete Anrechnung muss in den Bedingungen des jeweiligen Angebots stehen. Die Bezeichnung «90 Tage» sagt nichts darüber aus, ob Slots, Tischspiele oder Live-Dealer-Spiele vollständig zählen. Ebenso wenig lässt sich aus dem Bonusbetrag allein ableiten, welche Spielarten zugelassen sind. Für die Prüfung brauchst du mindestens diese Angaben:

Fehlt eine dieser Angaben, bleibt unklar, wie der Fortschritt im 90-Tage-Zeitraum berechnet wird. Eine sichtbare Fortschrittsanzeige im Spielerkonto ersetzt die Bedingungen nicht. Sie zeigt zwar einen Wert an, erklärt aber nicht zwangsläufig, welche Einsätze berücksichtigt oder ausgeschlossen wurden.

Spielautomaten mit vollständiger Gewichtung

Standard-Slots werden in den vorliegenden Angaben mit 100 % zum Umsatz gezählt. In diesem Fall entspricht der qualifizierte Umsatz dem tatsächlichen Einsatz. Das macht die Berechnung technisch einfach: Jeder zulässige Einsatz erhöht den Fortschritt in derselben Höhe.

Eine fachliche Quelle empfiehlt für Spielautomaten ein RTP von mindestens 96,5 % und mittlere Volatilität. Das sind jedoch Eigenschaften eines Spiels und keine Zusage, dass ein Bonus dadurch leichter erfüllt wird. Das RTP beschreibt die langfristige theoretische Auszahlungsquote eines Spiels. Die Volatilität beschreibt, wie stark Gewinne und Verluste schwanken können. Keine dieser Angaben ändert automatisch die Umsatzgewichtung.

Auch ein Slot mit passendem RTP kann für eine Promotion ausgeschlossen sein. Umgekehrt kann ein zugelassener Slot eine andere Gewichtung haben, wenn die Bonusbedingungen dies ausdrücklich vorsehen. Prüfe deshalb zuerst die Bonusseite oder die vollständigen Bedingungen und erst danach die technischen Angaben zum Spiel.

Rechenbeispiel

Schritt 1: Basis ermitteln

Bestimme, ob der Faktor auf den Bonus (B) oder auf Einzahlung und Bonus (B+D) angewendet wird.

Schritt 2: Multiplikation durchführen

Multipliziere die Basis mit dem Umsatzfaktor.

Schritt 3: Zielsumme feststellen

Das Ergebnis ist der erforderliche qualifizierte Umsatz.

Zu den bekannten Spielautomaten gehören etwa Book of Ra, Gonzo’s Quest, Super Cherry 5000 und Starburst. Die blosse Nennung eines Spiels beweist jedoch nicht, dass es bei einer bestimmten Aktion zugelassen ist. Massgeblich ist die zum Bonus gehörende Liste oder Kategorie im betreffenden Spielerkonto.

Tischspiele und Live-Dealer-Spiele

Tischspiele können den Umsatz deutlich langsamer aufbauen, wenn sie nur teilweise zählen. In den vorliegenden Angaben werden Tischspiele und Live-Dealer-Spiele häufig mit 10–20 % oder gar nicht gewichtet. Diese Spanne ist keine feste Schweizer Marktregel. Sie zeigt vielmehr, warum du die konkrete Spieltabelle des Angebots lesen musst.

Bei einer Teilgewichtung wird nicht der gesamte Einsatz auf das Umsatzziel angerechnet. Ein Einsatz von CHF 10 bei einer Gewichtung von 10 % würde rechnerisch CHF 1 qualifizierten Umsatz erzeugen. Die Rechnung beschreibt nur die Wirkung einer angegebenen Gewichtung; sie legt keine allgemeine Regel für jedes Casino fest.

Blackjack und Baccarat sollen während der Bonusphase gemieden werden. Der Grund liegt in der möglichen Einschränkung oder fehlenden Anrechnung solcher Spiele. Auch Roulette und Live-Dealer-Varianten können besonderen Regeln unterliegen. Zu den bekannten Live- und Tischspielprodukten zählen Lightning Roulette, Live Blackjack, Crazy Time und Monopoly Live. Ob eines davon den Umsatz eines konkreten Angebots erfüllt, muss in den Bedingungen ausdrücklich erkennbar sein.

Achte besonders auf Formulierungen wie:

Eine solche Einschränkung betrifft nicht zwingend den gesamten Zeitraum. Sie kann nur die ausgewählte Spielkategorie betreffen. Der 90-Tage-Zeitraum läuft dadurch nicht automatisch länger. Wenn du während der Frist überwiegend Spiele ohne Anrechnung nutzt, steigt lediglich der qualifizierte Umsatz nicht oder nur langsam.

So wirkt sich die Gewichtung auf die Berechnung aus

Nehmen wir ein Umsatzmodell mit einem Bonusbetrag von CHF 50 und einem Faktor von 5x. In einem einzelnen Beispiel aus einer fachlichen Quelle ergibt sich daraus ein Gesamtumsatz von CHF 250. Werden Slots mit 100 % gewichtet, entsprechen dafür eingesetzte CHF 250 dem erforderlichen qualifizierten Umsatz.

Bei einer Gewichtung von 20 % wäre dagegen ein höherer tatsächlicher Spieleinsatz nötig, weil nur ein Fünftel jedes Einsatzes in die Berechnung eingeht. Der genaue erforderliche Spieleinsatz lässt sich erst bestimmen, wenn die Bedingungen diese Gewichtung eindeutig festlegen. Bei einer Gewichtung von 0 % kann die Spielkategorie das Umsatzziel nicht erfüllen.

Ein weiteres Beispiel aus einer fachlichen Quelle beschreibt einen Einzahlungsbonus von CHF 100 bei einer Einzahlung von CHF 100. Der Umsatzfaktor beträgt 25x auf den Bonusbetrag, der angegebene Gesamtumsatzbedarf CHF 2’500. Für die Spielauswahl ist dabei entscheidend, ob ein eingesetzter Betrag vollständig, teilweise oder gar nicht angerechnet wird. Die Berechnung des Zielwerts und die Auswahl der zugelassenen Spiele sind zwei getrennte Fragen.

Richtig machen
  • Die vollständigen Bonusbedingungen lesen
  • Die Gewichtung der Spiele beachten
  • Die Identitätsprüfung einplanen
Falsch machen
  • Den Faktor automatisch auf die Einzahlung anwenden
  • Den Zeitraum mit dem Umsatz verwechseln
  • Spielarten nutzen, die nicht angerechnet werden

Freispiele werden nicht automatisch wie Echtgeld behandelt

Bei Freispielen musst du zwischen dem Nominalwert der Freispiele, dem daraus entstehenden Gewinn und der anschliessenden Umsatzbedingung unterscheiden. Eine fachliche Quelle verwendet das Beispiel von 50 Freispielen zu CHF 0.20 pro Spin. Der Nominalwert beträgt dabei CHF 10. Entsteht daraus ein Gewinn von CHF 12 und gilt ein Umsatzfaktor von 30x, ergibt sich ein Umsatzbedarf von CHF 360.

Diese Rechnung sagt nicht, dass Freispiele in jedem Angebot gleich behandelt werden. Sie zeigt, dass die Bedingungen festlegen können, welcher Betrag als Grundlage für den Umsatz dient. Es kann der Wert der Freispiele, der Gewinn aus den Freispielen oder eine andere ausdrücklich beschriebene Grundlage sein.

Prüfe deshalb vor dem Start:

  1. auf welchem Spielautomaten die Freispiele eingesetzt werden dürfen;
  2. ob der Gewinn daraus separat umsatzpflichtig ist;
  3. welcher Faktor für diesen Gewinn gilt;
  4. ob der Gewinn vollständig oder nur teilweise angerechnet wird;
  5. ob eine maximale Auszahlung vorgesehen ist;
  6. innerhalb welcher Frist die Freispiele genutzt werden müssen.

Freispiele sind oft nur für eine kurze Frist von 24 bis 72 Stunden verfügbar. Diese Nutzungsfrist kann von der allgemeinen Bonusfrist getrennt sein. Ein 90-Tage-Qualifikationszeitraum bedeutet daher nicht automatisch, dass die Freispiele während des gesamten Zeitraums verfügbar bleiben.

Bonusmodelle verändern die Spielauswahl

Beim Bonus ohne Einzahlung ist besondere Vorsicht erforderlich. Ein Beispiel aus einer fachlichen Quelle nennt CHF 10 mit 40-fachem Umsatz und einem Maximalgewinn von CHF 100. Zusätzlich können solche Angebote auf bestimmte Spielautomaten beschränkt sein. Die Spielauswahl entscheidet dann nicht nur über die Gewichtung, sondern auch darüber, ob der Bonus überhaupt regelkonform genutzt wird.

Angebote ohne Einzahlung gelten für neue Konten und können auf einen Haushalt, ein Gerät oder eine IP-Adresse beschränkt sein. Mehrere Konten zur erneuten Teilnahme können dadurch ausgeschlossen werden. Vor dem Spiel musst du ausserdem prüfen, ob eine Identitätsverifizierung verlangt wird und ob eine Auszahlung erst nach erfolgreicher Prüfung möglich ist.

Bei Einzahlungsboni kann die Umsatzbasis ebenfalls unterschiedlich sein. In einem Beispiel gilt der Faktor auf den Bonusbetrag. In anderen Bonusbedingungen kann Einzahlung plus Bonus genannt werden. Diese beiden Modelle dürfen nicht vermischt werden. Ein Angebot mit 100 % Slot-Gewichtung kann also trotzdem einen deutlich anderen Zielwert haben, wenn die Berechnungsbasis anders definiert ist.

Was bedeutet Umsatzfrei?

Ein Bonus ohne Umsatzbedingungen erlaubt die Auszahlung von Gewinnen ohne vorherigen Umsatz.

Warum sind 90 Tage wichtig?

Sie definieren den Zeitraum, innerhalb dessen die Umsatzbedingungen erfüllt sein müssen.

Auch Freispiele aus einem Willkommensbonus können eigene Regeln besitzen. Ein fachlicher Überblick nennt für PASINO.ch einen Willkommensbonus von bis zu CHF 500 plus 350 Freispiele. Diese Angabe beschreibt ein konkretes Angebot aus der Quelle und ist keine allgemeine Eigenschaft aller Schweizer Online-Casinos. Für die Spielauswahl bleibt entscheidend, welche Spiele und welche Umsatzbedingungen zum jeweiligen Bonus gehören.

Einzelne Anbieterangaben nicht als Marktstandard lesen

Angaben zu einzelnen Anbietern zeigen, wie unterschiedlich Bonusmodelle aufgebaut sein können. In einem fachlichen Überblick wird für Betninja eine 30-fache Umsatzbedingung auf den Einzahlungsbonus und die Gewinne aus den Freispielen genannt. Für Betrepublic werden 35x auf Einzahlung plus Bonus und 40x auf Gewinne aus Freispielen beschrieben. Bei Roby Casino wird ebenfalls ein Faktor von 35x auf Bonus plus Einzahlung und 40x auf Gewinne aus Freispielen genannt.

Diese Angaben stammen aus einer jeweiligen Angebotsdarstellung. Sie sind kein Beweis für eine allgemeine Regel des Schweizer Marktes. Entscheidend ist immer die aktuell angezeigte Bedingung des konkreten Angebots. Das gilt auch für die im fachlichen Überblick genannte Aktion von CoinCasino mit Umsatzbedingungen bis zu 60x oder für das bei Vegasnow beschriebene Bonuspaket über vier Einzahlungen mit einem Faktor von 40x. Solche Beispiele zeigen die Bandbreite möglicher Modelle, ersetzen aber nicht die Prüfung des eigenen Bonus.

60 Freispiele ohne Einzahlung in der Schweiz
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Erfahre, was Freispiele ohne Einzahlung bedeuten, welche Verifizierung nötig sein kann und wie sich Bonusguthaben…

Wenn du ein Angebot vergleichst, trenne deshalb drei Ebenen:

Erst das Zusammenspiel dieser Ebenen zeigt, wie schnell der qualifizierte Umsatz tatsächlich wächst.

Ausschlüsse und technische Fehlerquellen

Ein ausgeschlossener Einsatz kann den Bonus gefährden, wenn die Bedingungen eine Nutzung nicht zugelassener Spiele als Verstoss behandeln. Besonders wichtig ist die Einsatzobergrenze: Ein einzelner Einsatz über CHF 5 kann den gesamten Bonus und die daraus resultierenden Gewinne annullieren. Diese Regel betrifft nicht nur die Spielart, sondern auch die Höhe des einzelnen Einsatzes.

Kontrolliere daher die Einsatzgrösse bei jeder Spielrunde, besonders bei Spielen mit variablen Einsatzstufen oder automatischen Spieleinstellungen. Eine hohe Spielgewichtung macht einen Einsatz nicht zulässig, wenn eine separate Höchstgrenze verletzt wird.

Nach Ablauf der Gültigkeitsfrist werden Bonus und zugehörige Gewinne annulliert, während die Einzahlung bestehen bleibt. Die Tatsache, dass Spiele mit 100 % Gewichtung verfügbar sind, verlängert die Frist nicht. Ebenso kann eine aktive Promotion die Teilnahme an einer anderen Aktion ausschliessen. Mehrere Boni sind unter Umständen nicht kombinierbar.

Vor dem Spielen kannst du die Bedingungen in dieser Reihenfolge prüfen:

  1. Öffne die vollständigen Bonusbedingungen, nicht nur die Werbeanzeige.
  2. Suche die Umsatzbasis und den Faktor.
  3. Lies die Tabelle zur Spielgewichtung.
  4. Prüfe ausgeschlossene Spiele und Varianten.
  5. Kontrolliere die Regel für Freispiele und deren Gewinne.
  6. Suche nach der maximalen Auszahlung.
  7. Prüfe Einsatzgrenze, Gültigkeitsdauer und Verifizierungsanforderung.
  8. Stelle sicher, dass du mindestens 18 Jahre alt bist und die Teilnahmevoraussetzungen erfüllst.

Für Online-Spielbankenspiele in der Schweiz dürfen nur konzessionierte Schweizer Spielbanken ein Angebot bereitstellen. Die ESBK prüft Konzessionsanträge; autorisierte Betreiber werden in einer öffentlich einsehbaren amtlichen Aufstellung geführt. Ein Online-Spielerkonto darf nur für volljährige Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in der Schweiz eröffnet werden.

Der entscheidende Punkt beim 90-Tage-Qualifikationszeitraum ist damit nicht die blosse Länge der Frist. Entscheidend ist, welcher Einsatz unter welchen Bedingungen als qualifizierter Umsatz verbucht wird. Slots mit vollständiger Gewichtung können den Fortschritt direkt abbilden. Tischspiele, Live-Spiele und Freispiele können dagegen eigene Anrechnungsregeln besitzen oder vollständig ausgeschlossen sein. Nur die konkreten Bonusbedingungen zeigen, welche Spielrunde tatsächlich zum Ziel beiträgt.

Spielerschutz

Geschrieben von der Redaktion „Auraboni”.

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